Grunewald

Als ich heute um den Grunewaldsee lief musste ich unweigerlich an den Gassenhauer Im Grunewald ist Holzauktion denken. Aber das liegt bereits sehr lange zurück, heute ist Berlin die Gemeinde mit dem größten Waldbesitz in der Bundesrepublik. Die Berliner Wälder werden von Millionen Menschen besucht, so wie ich heute den Grunewald besuche um zum Grunewaldsee zu gelangen.

Ich habe mich wieder mal für das Fahrrad als Fortbewegungsmittel entschieden und erreiche nachdem ich den Hauptzufahrtsweg entlang fahre bereits nach etwa 10 Minuten den See.
Die Waldwege an und um den See sind größtenteils Sandwege mit Steinen und Wurzeln durchsetzt. Der See ist nicht einer von den großen Seen, wie zum Beispiel der Tegelersee, er wird auch nicht mit Booten und Dampfern befahren, aber von unzähligen Hunden und Joggern wird er besucht und umrundet. Das mit den Hunden ist auch nicht weiter verwunderlich, da es sich um ein Hundeauslaufgebiet handelt, wie mir von einer freundlichen Halterin eines tauben Hundes berichtet wird.

Der Grunewaldsee liegt in westlicher Himmelsrichtung Berlins, im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Zu erreichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab S und U Bhf. Rathaus Steglitz weiter mit dem Bus X83 bis Königin Luise – Str. / Clayallee.

Mit dem Pkw bis zu den Parkplätzen an der Clayallee und der Königsallee.

Kosten entstehen durch die Anfahrt z.B. mit der BVG 4,20 € Hin und Rück für Erwachsenen.
Natürlich währe es auch mit Kosten verbunden in einem der nahe gelegenen Restaurants einzukehren, weniger teuer aber auch nicht umsonst ist ein Kiosk am Parkplatz Clayallee.
See und Wald sind gratis zu besuchen.

Der Erholungswert für Hunde und Herrchen / Frauchen ist sicher hoch, da Hundauslaufgebiet sowie Hundebadestelle.
Aber auch unbehundete Menschen dürfen sich an 3 Badestellen in die Fluten stürzen, ja sogar nackig, bezeichnenderweise an einem Abschnitt Namens Bullenwinkel.
Wird Mensch und Tier nicht von Zecken und Mücken heimgesucht, so könnte es ein erholsamer Ausflug werden. Mit dem Rad ist der See übrigens gut zu umrunden und wenn man nicht wie ich an jedem dritten Baum ein Plausch mit Spaziergängern hält, hat man den Rundgang in 20 bis 45 Minuten vollbracht. Bänke gibt es übrigens nicht sehr viele aber ich konnte ja auf dem Rad sitzen.

Einzigartig dürfte das Jagdschloss Grunewald

mit seiner neu gestalteten Ausstellung über die Geschichte der höfischen Jagt und der Bau und Nutzungsgeschichte des Schlosses am Grunewaldsee sein.
Einzigartig finde ich auch, das fast die hälfte des Rundweges wohl vom Forstamt, beidseitig eingezäunt wurde. So einen Spaziergang mit einem Zaun auf jeder Seite hat man zum Glück nicht alle Tage. Möglicherweise möchte da jemand aus dem Forst ein Park machen, wobei mir auch gleich noch das Forsthaus einfällt, etwa 10 Meter vom Seeufer gelegen. Es ist ein schönes altes Steinhaus und auf seine Art sicher auch einzigartig.

Zum Stadtplan

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Ein Kommentar zu “Grunewald

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