Bahnhof Berlin-Spandau

Schräg gegenüber dem Rathaus befindet sich der Bahnhof Spandau, der „Neue“ wurde vor einigen Jahren (1998)vor allem auch für die Anbindung Spandaus an den Regional und Fernreiseverkehr fertig gestellt. Nun hält dort außer der S-Bahn also beispielsweise auch der ICE von und nach Hamburg. Schon toll für die Spandauer, da sie ja sonst erst bis zum Hauptbahnhof Moabit fahren müssten (auch ziemlich neu). Aber dadurch dass die Einwohner Spandaus nicht erst nach Berlin rein müssen, sie nennen das „in die Stadt fahren“, sparen sie erheblich Reisezeit.

Der Spandauer Bahnhof hat vier Regional und Fernverkehrsgleise sowie 2 S-Bahngleise. Das ist in etwa so viel wie unser alter Bahnhof Zoologischer Garten hat.

Der Bahnhof an sich ist zumindest Tags über hell und freundlich, das Nächten sind die Bahnsteige in merkwürdig diffuses Licht gehüllt.

Im Gegensatz zu unserem Hauptbahnhof Moabit wird hier der immerhin auch über 400 Meter lange Bahnsteig vollständig durch ein Glasdach geschützt.

Die Eingangshalle wirkt recht gemütlich da sie nicht gerade über proportioniert ist. Bei der Ausstattung mit Geschäften und Gaststädten konnte man sich auf das nötigste beschränken da an der Bahnhofsrückseite nur wenige Meter entfernt, ein großes Einkaufszentrum ist (Spandauer Arkaden).

Obgleich eine zusätzliche Trasse errichtet werden musste, kam es doch nie zum Bau der Magnetschwebebahn Berlin-Hamburg.

Der Spandauer Bahnhof ist übrigens der längste Hallenbahnhof Deutschlands.

    

Zu erreichen ist er vorzüglich mit S-Bahnlinie 9 und 75
sowie der U-Bahn U7


Bus M32, M37, M45, X33, 130, 134, 135, 136,
236, 237, 337, 638, 639, 671

Bis Rathaus Spandau Bzw. S-Bahnhof Spandau

Eine empfehlenswerte Einrichtung für Spandauer und auch für die angrenzenden Bezirke.

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Ein Kommentar zu “Bahnhof Berlin-Spandau

  1. Wirklich schöne Fotos!

    Spandau ist zum Umsteigen sehr komfortabel und hat alles was ein kundenfreundlicher (Fern-)Bahnhof braucht, inklusive geschützte Wartebereiche auf den Bahnsteigen.

    Übrigens auch ein Werk Meinhard v. Gerkans, dem damals von der DB wohl noch mehr Gestaltungsfreiheit zugestanden wurde. 😉

Was ich noch zu sagen hätte...

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