Die Gärten der Welt

Aus der „Berliner Gartenschau 1987“ entstand der Erholungspark als eine grüne Oase des Bezirks Marzahn.

Im Oktober 2000 war das Geburtsjahr der „Gärten der Welt“ mit der Eröffnung des Chinesischen „Garten des wiedergewonnenen Mondes“.

In den folgenden Jahren entstanden wegen des Anklangs bei den Besuchern, der Japanische Garten,

der Balinesische Garten und der Koreanische Garten.

Es folgten Gärten aus dem islamischen und europäischen Kulturkreis. In den Jahren 2005 bis 2009 wurden der Orientalische Garten, der Karl-Förster-Staudengarten, der Irrgarten und ein Labyrinth sowie der Renaissancegarten errichtet. Der Christliche Garten wurde schließlich 2011 eröffnet.

Es fehlt auch nicht an unterschiedlichen gastronomischen Angeboten. Man kann wählen zwischen dem „Cafe´aux Jardins“, dem Teehaus „Berghaus zum Osmanthussaft“ das mehr als 30 Teesorten anbietet. Am „Tsing Tao Pavillon“ kann man Spezialitäten aus der chinesischen Küche zu sich nehmen. Wem das nicht reizt oder wer nicht so viel ausgeben möchte dem stehen auch einige Kiosk-und Eisverkaufsstände innerhalb des Parks zur Verfügung.

Die Gärten

Chinesischer Garten

Dieser Garten wurde von Spezialisten aus Peking errichtet, es ist der größte Chinesische Garten innerhalb Europas. Ein 4.500 Qm großer See, umgeben von Gebäuden, Brücken und Plätzen, befindet sich in seinem Zentrum. In dem Garten ist auch das Teehaus als herausragendes Bauwerk.

Japanischer Garten

Dieser „Garten des zusammenfließenden Wassers“ wurde vom Zen-Prister und Gartenkünstler Shunmyo Masuno geplant.

Balinesischer Garten

Baumfarne, Orchideen, duftender Westindischer Jasmin und Moose bilden einen tropischen Wald. Der Garten wurde als Teil eines südbalinesischen Wohnhofs mit Tempeln angelegt.

Orientalischer Garten

Hier empfangen den Besucher duftende Blumen, Rosen, Palmen, Fruchtgehölze und Wasserspiele nebst erlesenes Kunsthandwerk. Der „Garten der vier Ströme“ entspricht symbolisch dem Paradies, wie es im Koran beschrieben wird.

Koreanischer „Seouler Garten“

Der Garten ist ein Geschenk der Stadt Seoul an Berlin.

In einer abwechslungsreich gestalteten Landschaft mit Anhöhen und einem Wasserfall befindet sich ein durch vier Höfe gegliedertes Anwesen mit reichem Figurenschmuck und einem Pavillon.

Karl-Foerster-Staudengarten

Dieser Garten ist ein Beispiel für die Gartenkunst Deutschlands. Der Gartenbereich ist durch eine Holzpergola geprägt und lädt ein, Prachtstauden wie Rittersporn, Sonnenbraut oder Astern zu betrachten. Alles frei nach dem Foerster-Motto „Es wird durchgeblüht“.

Irrgarten und Labyrinth

Hier kann der Besucher des Parks zwei unterschiedliche Formen der europäischen Gartenkunst erleben, einen Irrgarten aus 1.250 Eiben bestehend nach Vorbild des Parks des britischen Königsschlosses Hampton Court bei London und einem Bodenlabyrinth nach dem Vorbild der gotischen Kathedrale von Chartres in Frankreich. Hier werden erstmals Irrgarten und Labyrinth gegenübergestellt und somit deren Unterschiede deutlich gemacht.

Italienischer Renaissancegarten

Hier wird die frühe Gartenkunst Europas gezeigt und eine überdachte Loggia lädt zum Verweilen ein. Man blickt auf imposante Brunnen, Terrakotten, antike Skulpturen, Wasserspiele und Kübelpflanzen.

Christlicher Garten

Hier wurde die Urform des Klostergartens in ein quadratischen Gartenbereich eingepasst. Die Begrenzung erfolgt durch eine Buchenhecke sowie einem goldfarben lackierten Wandelgang. Der Gartenmittelpunkt wird durch einen Wasserstein betont.

Ein Englischer Garten ist für das Jahr 2014 geplant.

Ich meine das die Gärten der Welt mehr als einen Besuch wert sind !

Diashow

Quelle: GrünBerlin GMBH

Die Gärten der Welt in Berlin

Ferne Gartenwelten laden ein

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9 Kommentare zu “Die Gärten der Welt

  1. Ich war vor ein paar Wochen auch dort und war wirklich erstaunt wie viel Natur zwischen die Plattenbauten Marzahns passt. Einfach toll, besonders der Chinesische Garten hat mir gefallen. Der Irrgarten hat mich allerdings an die Grenzen meiner Orientierungsfähigkeit gebracht (was allerdings auch nicht schwer ist 😀 )

  2. Pingback: Der Japanische Garten « SPREE-ATHEN

  3. Pingback: Christlicher Garten « SPREE-ATHEN

  4. Schön, dass Du mich erinnerst, die Gärten wollte ich schon lange mal besuchen, jetzt ist es noch spannender, also eines der nächsten Wochenenden … das Wetter sollte besser sein.

  5. Schöne Fotos. Und das erste Foto ist besonders schön, lieber Michael. Die Spiegelung. Klasse.
    Scheint wirklich schön dort zu sein. Das würde mir auch gefallen.

    Liebe Grüße,
    Martina

  6. Das ist ja wahnsinnig toll, Michael! Da würde ich jetzt am liebsten sofort spazieren gehen, und deine Fotos vom orientalischen Garten haben direkt meine Sehnsucht nach Andalusien geweckt.
    Vielen Dank für diesen schönen virtuellen Ausflug und herzliche Grüße!

Was ich noch zu sagen hätte...

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