Werder (Havel)

Werder (Havel)

 

Ausflüge nach Brandenburg:

 Blütenstadt und Obstkammer: Werder ist bekannt für sein Obst und das damit verbundenes  Baumblütenfest.

Ein schönes Plätzchen…

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Strandbad Wannsee

… einige Zeilen über das Strandbad Berlin Wannsee. Wie heißt es doch so schön in einem alten Schlager?
„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein….“

In Ermangelung meiner kleinen Schwester habe ich das größte Binnenseebad in Europa also nur mit Badehose und ohne Schwester aufgesucht. Es war auch gleichzeitig mein erster Besuch nach den bis 2007 erfolgten Sanierungsarbeiten.
Erreichbar ist das Bad mit Bus und Bahn, das mit dem Bus(112) ist aber ziemlich neu, er fährt nämlich nur vom S-Bahnhof Nikolassee bis zum Strandbad Wannsee und das in den 10 Minutentakten.
Die Strecke von etwa 1200 Metern hat der Bus in 5 Minuten zurückgelegt. Toll, als ich nämlich am S-Bahnhof ankam, dachte ich einfach nicht an den neu eingerichteten Bus und ging zu Fuß. Das zog sich aber mächtig, gewaltig in die Länge und ich lief sicher gefühlte 3 Km. Man überquert die Avus und passiert die Spinnerbrücke um letztendlich auf einem Waldweg entlang des Wannseebadweges
nach 10 bis 15 Minuten das Bad zu erreichen. Wer mit einem PKW oder Bus erscheint, findet eine begrenzte Parkfläche vor.

Das ganze kostet allerdings so richtig Geld, da wären einmal 4,20 € für die Fahrkarte fällig, weiter mit 4 € für die Berliner Bäder-Betriebe um in das Bad gelassen zu werden. Das sind schon 8,20 € pro Person ohne Essen und Trinken, ganz zu schweigen von dem Nutzungsentgelt für einen Strandkorb. Es gibt natürlich auch einige Kioske in denen Eis, Pommes und Getränke Pfeilgeboten werden. Das auch nicht gerade zu Diskontpreisen. Noch ein Tipp: Ab 17:30 h ist Spätbaden für nur 2,00 € Eintritt möglich! Geöffnet ist ja bis 19:00 h und am Wochenende bis 20:00 h.

Die Atmosphäre ist natürlich einzigartig, wie überall in Berlin. Sandstrand und Anlage stehen übrigens unter Denkmalschutz. Das Bad wurde bereits 1930 mit all seinen Garderobenräumen, Duschanlagen sowie Verkaufsflächen und einem ca.1400 Meter langen und 80 Meter breiten Strand angelegt. Wer will, kann auch einen der reichlich vorhandenen Strandkörbe mieten und von ihm aus einen herrlichen Blick über den Wannsee genießen, fast wie am Ostseestrand.
Aber auch an Sonnenterrassen und Sportflächen fehlt es nicht, Gastronomie ist ebenfalls vorhanden. Auch eine Rutschanlage und ein Spielplatz zählen zu Ausstattung, des Weiteren ist ein abgetrennter FKK-Bereich sowie Behinderten-Strand vorhanden. Das Bad wird auch von vielen Berlin-Touristen besucht die für ein gewisses internationales Flair sorgen.
Es gibt wohl auch einige Veranstaltungen die im Strandbad und auf dem Wannsee stattfinden, aber darüber wurde bereits sachkundig in Beiträgen anderer Autoren hingewiesen.

Die Architekten Richard Ermisch und Martin Wagner haben um 1930 die Gebäude und Anlagen entworfen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde hier eher illegal gebadet und es gab auch Probleme bezüglich der Geschlechtertrennung und Kleiderordnung. Das alles ist heute vorzüglich in der Haus -und Badeordnung geregelt die jeder Gast mit dem Erwerb einer Eintrittskarte akzeptiert. Jeder erscheint korrekt bekleidet und die Geschlechter werden auch nicht mehr getrennt.

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Insulaner

Aus Trümmern entstand eine schöne Anlage

Der Insulaner ist aus Trümmern geschaffen worden. Das ist ihm heute weiß Gott nicht mehr anzusehen. Eine prächtige, grüne Parkanlage ist entstanden, mit befestigten Wegen und einigen Freizeiteinrichtungen. Wenn man die Anlage vom Munsterdamm her betritt, so wird man erst einmal das Planetarium entdecken, geht man nach rechts so wird einem das Sommerbad am Insulaner ansichtig. Das Freibad befindet sich in einer gepflegten Anlage mit ausreichend großer Liegewiese, die Schattenspendenden Bäume die sich überall auf dem Gelände befinden lernt man besonders an heißen Sommertagen schätzen. Nun den Weg links am Freibad weiter nach oben, besser gesagt ganz oben, entdecken wir die Sternenwarte. Dort kann man zu bestimmten Zeiten in die Röhre gucken und den Sternenhimmel bewundern.

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