Namensvetter

Am Urbanhafen,Berlin Kreuzberg

Am Urbanhafen,Berlin Kreuzberg

Bei einem Ausflug zum Urbanhafen und Umgebung, begegnete mir zufällig der Ausflugs-Dampfer „Spree-Athen“ . Habe ich natürlich gleich abgelichtet um ihn euch einmal vorzustellen.

Ev. Dorfkirche in Berlin Hermsdorf

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 Die Ev. Dorfkirche in Berlin Hermsdorf

Aus einst einer Fachwerkkirche (1756),  entstand dieser Putzbau 1830, Erweiterungsbauten erfolgten 1909.

Nachdem sie im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, erfolgte 1954 bis 1955 eine Wiederherstellung, der Turm wurde allerdings erst 1960 durch einen Neubau ersetzt. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Die Kirche befindet sich in der Almutstraße nahe dem Heimatmuseum Reinickendorf.

Autobus 200

Stadtrundfahrt für kleines Geld

Bahnhof Zoo 1

Bahnhof Berlin Zoologischer Garten

Ist zum Beispiel mit dem Bus 200 der BVG möglich. Er beginnt am Bahnhof Zoo

Potsdamer Platz 2

Potsdamer Platz

und fährt über den Potsdamer Platz entlang der vielen Sehenswürdigkeiten über Unter den Linden, Nikolaiviertel, Spandauerstraße, Alex bis hin zum Prenzlauer Berg.

ROLLEI

Caffeehaus Einstein Unter den Linden 42

Am besten setzt man sich natürlich oben in den Doppeldeckerbus und benutzt seinen Reiseführer und oder einen Stadtplan, da die Fahrt nicht vom Busfahrer moderiert wird, die Ansagen beschränken sich auf die Nennung der Haltepunkte vom Band gesprochen.

Altes Museum 7

Das Alte Museum am Lustgarten auf der Berliner Museumsinsel

Es handelt sich ja schließlich auch nicht um eine reguläre Stadtrundfahrt sondern um einen normalen innerstädtischen Linienbus der Berliner Verkehrsbetriebe.

Berliner Dom 6

Der Berliner Dom (eigentlich Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin), Am Lustgarten

Alles in allem aber eine alternative Möglichkeit sich bei einer netten Stadttour einen Überblick der Sehenswürdigkeiten zwischen dem Bahnhof Zoo und Prenzlauer Berg zu verschaffen.

Nikolaiviertel 4

Teilansicht der Poststraße im Nicolaiviertel, Berlin Mitte

Der normale Einzelfahrschein kostet übrigens 2,40 €, es gibt selbstverständlich auch Tages/Gruppen-Karten.

Man spart ca. 10€ auf diese Art.

Berliner Rathaus 9

Berliner Rathaus (Rotes Rathaus) mit Fernsehturm, rückseitige Ansicht

Adresse:

Hardenbergplatz 8, Bahnhof Zoologischer Garten, Berlin

Kontakt:

030 19 44 9

 

Oper in Neukölln

Ist schon eine Überraschung mit wie viel Spaß und Hingabe hier experimentelle Aufführungen und die klassische Moderne bedient werden.

 

Diese Mischung aus Musiktheater und Opernhaus ist übrigens in Privatbesitz und schafft es mit einem Minimum an Etat recht bemerkenswerte Produktionen auf die Bühne zu bringen. Ich habe einige musikalische Werke mit der überaus verwandlungsfähigen Berliner Tanz-Theater-Cabaret-Performance-Künstlerin Bridge Markland gesehen und natürlich auch gehört.

  

Für solche Darsteller ist die Neuköllner Oper eine erste Adresse. Das Konzept scheint hier zu stimmen, die Rechnung aufzugehen, mit populären Werken finanziert man die Aufführung des anspruchsvollen ernsten Theaters. Das ist auch gut so, denn dieses Theater ist eines mit den geringsten Subventionen in Berlin.

Wer also Neukölln einmal durch die Inszenierungen der Neuköllner Oper kennen lernen möchte, ob nun etwas anspruchsvoller oder durch leichte Kost, der möge diese Volksoper als beste Adresse betrachten.

Spaß und Unterhaltung sind euch sicher und mal nicht Migration und Rütli…

Karl-Marx-Straße 131-133
12043 Berlin
030 688907-0

 

Vom Berliner Sportpalast zum Sozialpalast

Pallasseum – Schöneberg

Einst fand hier das Sechstagerennen statt, es sprachen Redner aller Couleur zum Volk und er wurde als Konzerthalle genutzt.
Nun wird man ihn allerdings vergeblich suchen, der Sportpalast wurde aus „wirtschaftlichen“ Gründen bereits im November 1973 abgerissen.
Bereits vor dem Fall der Berliner Mauer war man in dieser Stadt sehr nachhaltig damit beschäftigt „Altes“ nicht mehr wirtschaftliches abzureißen. Nicht zuletzt durch diese Mentalität hat Berlin auch keine Altstadt im eigentlichen Sinn.

Potsdamer / Pallasstr. 1970 mit Sportpalast

An Stelle des Sportpalast wurde an gleicher Stelle im Rahmen eines Förderprogramms für den sozialen Wohnungsbau ein zehnstöckiges bis zwölf stöckiges Gebäude mit Galeriegängen auf den Etagen und einer beachtlichen Ausdehnung von der Potsdamer Straße bis in die Pallasstraße und dort endet das Grauen Passenderweise erst am Hochbunker Pallasstraße, die zuvor auch noch von dem Bauwerk überbrückt wird.

 

Potsdamer / Pallasstr. 2012

Die Berliner nennen das Gebäude „Sozialpalast“, was das Quartiersmanagement nun überhaupt nicht gerne hört. Ehemals Wohnanlage am Kleistpark oder auch Pallasseum, findet da schon mehr Anklang. Entschieden hat man sich 2001 nach einem „Bewohnerwettbewerb“ schließlich doch für den Namen „Pallasseum“.
Ich persönlich kenne allerdings keinen Menschen der diesen Namen benutzt, wohne aber auch nicht in Schöneberg.

Wie nicht anders zu erwarten, entwickelte sich diese Anlage mit ihren über 500 Wohnungen im laufe der Zeit zu einem sozialen Brennpunkt. Durch Vandalismus wurden erhebliche Schäden verursacht und die Wohnanlage verselbstständigte sich zu einem Territorium mit eigenen oder besser überhaupt keinen Gesetzen im herkömmlichen Sinne.

Man wird es kaum glauben, aber auch hier hat man auf Grund der außer Kontrolle geratenen Situation wieder einmal über einen totalen Abriss des Gebäudes nachgedacht. Ist aber anders gekommen, mit Hilfe von Sozialarbeitern, Übersetzern und eines Quartiermanagers wollte man versuchen die Lage zu verbessern. Man ist allerdings trotz einiger unbestrittener Erfolge bis heute nicht Herr der Lage geworden und es gibt noch viel zu tun.

   

Bleibt noch zu hoffen, dass die erforderlichen Mittel nicht auch hier derart runter gefahren werden, das irgendwann gar nichts mehr geht. Man müsste dann wieder bei Null beginnen und es würde Jahre dauern auf den jetzigen Stand zu gelangen.

    

Ich empfehle jedem sich einmal mit den Realitäten des Pallasseums vertraut zu machen. Fahrt einfach mal zur Potsdamer Straße/Ecke Pallasstraße und seht selbst. Ihr werdet auch viele Gaststätten, Reisebüros und Imbisse mit mediterranen Angeboten finden, es könnte fast wie ein Kurzurlaub an das Mittelmeer sein, wen da nur nicht…dieses schlechte Wetter wäre.

Auch für die Architektur Interessierten dürfte das eine Lektion in Sachen Boton Wohnzellen für über 2000 Menschen sein und Soziologen könnten mit der nötigen Distanz den zunehmende Migrantenanteil unter den Bewohnern verfolgen.
Also setzt euch mal in den Bus M 85 und seht euch in aller Ruhe das Werk von Jürgen Sawade, seines Zeichens Architekt, an.

Der Eintritt ist frei.