Wintergarten Varieté – Tiergarten

Variete´ im Wintergarten Berlin

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Totgesagte leben länger, könnte man auch hier sagen. Noch vor einigen Jahren       präsentierte hier Max Raabe mit seinem Palast Orchester sein derzeit neues Programm.

Dann wieder war von einer Schließung die Rede und nun versucht man erneut an den Erfolg der 20er Jahre anzuknüpfen. Stammt der Name doch von dem renommierten Vergnügungs- Variete aus der Friedrichstraße.

Es wird also wieder Programm gemacht, einstweilen, wobei ich es gut fände wenn auch nur annähernd wieder ein wenig vom Erfolg der Vergangenheit profitiert werden könnte und das Haus nicht auch dem Zerfall preis gegeben wird, wie schon so einige Gebäude in der Nachbarschaft.

Die Einrichtung ist rustikal und in riesigen Vitrinen sind Originalrequisiten aus den „besseren Zeiten“ ausgestellt.
Am besten hilft man wohl durch den Erwerb von Tickets und nach der Vorstellung kann man sich noch in das Nachtleben der Potsdamer Straße stürzen.
10785  Berlin

Potsdamer Str. 96

Telefon:
Tickets: 030 – 588 433
Internet:
www.wintergarten-berlin.de

Oper in Neukölln

Ist schon eine Überraschung mit wie viel Spaß und Hingabe hier experimentelle Aufführungen und die klassische Moderne bedient werden.

 

Diese Mischung aus Musiktheater und Opernhaus ist übrigens in Privatbesitz und schafft es mit einem Minimum an Etat recht bemerkenswerte Produktionen auf die Bühne zu bringen. Ich habe einige musikalische Werke mit der überaus verwandlungsfähigen Berliner Tanz-Theater-Cabaret-Performance-Künstlerin Bridge Markland gesehen und natürlich auch gehört.

  

Für solche Darsteller ist die Neuköllner Oper eine erste Adresse. Das Konzept scheint hier zu stimmen, die Rechnung aufzugehen, mit populären Werken finanziert man die Aufführung des anspruchsvollen ernsten Theaters. Das ist auch gut so, denn dieses Theater ist eines mit den geringsten Subventionen in Berlin.

Wer also Neukölln einmal durch die Inszenierungen der Neuköllner Oper kennen lernen möchte, ob nun etwas anspruchsvoller oder durch leichte Kost, der möge diese Volksoper als beste Adresse betrachten.

Spaß und Unterhaltung sind euch sicher und mal nicht Migration und Rütli…

Karl-Marx-Straße 131-133
12043 Berlin
030 688907-0

 

Heizkraftwerk Berlin-Mitte

Heizkraftwerk Berlin-Mitte

ist ein Heizkraftwerk im Berliner Ortsteil Mitte. Hier werden Gasturbinen mit Erdgas gefeuert und diese Anlage erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Das noch heute in Betrieb befindliche Werk wurde 1996 fertig gestellt. Es versorgt ca. 600.000 Haushalte mit Strom und 60.000 Wohnungen mit Fernwärme.

Der Standort dieses Kraftwerks war durch die Lage des alten Werks bestimmt und befindet sich unmittelbar am Spreeufer. Im Verwaltungsgebäude und an einigen anderen Orten wurden Kunstwerke von einigen internationalen Künstlern vorgestellt.

Von dem Uferweg aus kann man das HKW sehen und einige Gegenstände sogar anfühlen, so zu Beispiel die mit Trafoabwärme beheizten Bänke einer türkischen Künstlerin oder auch den begehbaren Pavillon von Dan Graham.

Das ehemalige Kraftwerksgebäudewird zur Zeit als Ausstellungshalle genutzt und befindet sich an der Köpenicker Straße.

Heizkraftwerk Berlin-Mitte - heated benchs of ...

Heizkraftwerk Berlin-Mitte – heated benchs of Ayse Erkman at Spree waterside (Photo credit: Wikipedia)

Motiv: Pressefoto - Pavillon des Dan Graham im...

Motiv: Pressefoto – Pavillon des Dan Graham im HWK Mitte/Berlin/Germany Ersteller: Bewag AG Webseite: http://www.bewag.de Der Urheber ist: Bewag AG – Pressestelle (Photo credit: Wikipedia)

Ist schon eine interessante Kombination aus Heizkraft und Kunst die hier mit viel Energie stattfindet.

02 World Berlin

Seit 2008 hat Berlin endlich doch noch eine multifunktionale Veranstaltungshalle bekommen. Wurden doch mindestens zwei Hallen in den letzten Jahrzehnten teils ersatzlos abgerissen. Die Neue ist die O2 World im Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg, in ihr finden Sportveranstaltungen, Konzerte und sonstige Veranstaltungen statt. Wie der Zufall es will, es ist die zweitgrößte Multifunktionsarena Deutschlands.

Auf dem Gelände des ehemaligen Ostgüterbahnhofs an der Mühlenstraße wurde sie errichtet, sie ist Teil eines Bebauungsplans, das Kommunikations- und Medienunternehmen entlang des dortigen Spreeufers ansiedeln soll. Kinos, ein Hotel, Restaurants und weitere Einrichtungen solle folgen. Das Konzept wird nicht von allen Berlinern unterstützt da man die Auffassung vertritt, das nicht auch noch weitere Teile des Spreeufers div. Investoreninteressen zum Opfer fallen sollen. Auch fand es keinen sonderlichen Anklang, das Teile der denkmalgeschützten Reste der Hinterlandmauer East Side Gallery entfernt wurden.

Doch zurück zur bereits vorhandenen Halle, sie ist auch Heimspielstätte der Eisbären Berlin und des Basketballvereins Alba Berlin, durch eine Veranstaltung der Letzt genannten habe ich die Halle auch flüchtig kennen gelernt.

Man kann auch gut mit öffentliche Verkehrsmitteln zur Veranstaltungshalle gelangen, der S-Bahnhof Ostbahnhof, U-Bahn, Straßenbahn und Bus sorgen für eine gute Verkehrsanbindung, für die eingefleischten Autofahrer werden rund 2000 Parkplätze vorgehalten, das ist nicht wirklich viel bei bis zu 17.000 möglichen Besuchern.

Wer nun lieber über das Wasser anreisen möchte, auch kein Problem, direkt am Spreeufer befindet sich eine hauseigene Anlegestelle für die extra denkmalgeschützte Bauwerke abgerissen wurden. 

Bemängelt wurden auch hohe Eintrittspreise und eine nur mäßige Qualität der Beköstigung in den Restaurants.


Mühlenstraße 12-30
10243 Berlin
030 2060-7080

02 World Berlin