Friedhöfe an der Liesenstraße

Die Friedhöfe entstanden ab 1830, als erstes wurde der Domfriedhof I genutzt. Es folgte 1934 der alte Domfriedhof und bereits ein Jahr darauf wurde der Französische Friedhof eingeweiht.

Diese Friedhöfe befinden sich nebeneinander südlich der Liesenstraße in Berlin Mitte.

Durch den Verlauf der Berliner Mauer, die zum Teil über die Friedhöfe führte, wirkte derzeit alles recht unwirklich und Besucher mussten sich mehrfach ausweisen, sie wurden permanent beobachtet. Ein normales Gemeindeleben fand hier sehr lange nicht statt. In der ganzen Liesenstraße befinden sich noch Reste der Grenzanlagen. Es lohnt durchaus selber einmal hier auf Entdeckungsreise zu gehen um sich die Friedhöfe nebst Straße und auch die Liesenbrücken (1897) anzuschauen.

Heckmann Höfe

Heute stelle ich die Heckmann Höfe vor. Eine Wohn- und Gewerbe-Anlage zwischen der Oranienburger Straße und Auguststraße in Berlin –Mitte.

Alter Jüdischer Friedhof in der „Große Hamburger Straße“

Hier befindet sich der älteste Begräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Er wurde von 1672 bis 1827 benutzt und 1943 auf Befehl der Gestapo zerstört, nachdem bereits 1942 das erste Altenheim in unmittelbarer Nachbarschaft, in ein Sammellager für jüdische Bürger umgewandelt wurde.

Große Hamburger Straße 26

Nächste Haltestelle:

S-Bahnhof Hackescher Markt

 Website   

Mühlendammschleuse

 

Die Mühlendammschleuse ist eine 2 Kammerschleuse die ursprünglich in den 30er Jahren errichtet wurde. Zusammen mit den Schiffen die beruflich unterwegs sind, werden auch Sportboote geschleust. Es ist extra eine Wertestelle für Sportboote angelegt worden. Eine Durchfahrt mit Ruder oder Paddelbooten ist nicht erlaubt.

Auch diese Schleuse wurde bereits mehrfach umgebaut und 1942 entstand der Neubau einer Doppelkammer, zuvor war es seit 1894 eine Einkammerschleuse. Heute können 1000-Tonnen-Schiffe durch die Mühlendammschleuse die Berliner Stadtspree befahren.

Es handelt sich hier um die größte Schleuse innerhalb Berlins. Die Abmessungen der Anlage betragen:

Kammerlänge: 136m, Kammerbreite Nord: 11,75m, Süd: 12,00m

Von einem Uferweg aus kann man die Aktivitäten in der Schleusenanlage beobachten. Die Füllung und Entleerung der Kammern erfolgt recht zügig und das Spreewasser wird von Stemmtorflügeln mit einem Gewicht von 12 Tonnen in den Kammern gehalten.

Die Schleuse befindet sich quasi zwischen dem Nikolaiviertel und dem Museumshafen, will sagen das man einen Besuch der 3 Objekte miteinander verbinden könnte. Ich zumindest schaue meist mal vorbei wenn ich an dem einem oder anderen Ort in unmittelbarer Nähe zu tun habe.

 

 

 

Theater im Nikolaiviertel

So ein Theater…

 

Im Nikolaiviertel ist auch Theater in Form eines musikalisch-szenischen Spaziergangs durch Berlin zu Zille Zeiten.

 

Das Darsteller-Duo schlüpft mit allerlei Requisiten in die Rollen Berliner Gestalten voller Humor und Lebenslust. Alles wird auch besungen, so auch beispielsweise die Laubenpieper.

Mit Gassenhauern, Chansons und Polka werden einzelne Schicksale und Gemütsverfassungen erfasst.

Das Theater ist zu Gast in der Gedenkbibliothek gleich hinter der Nikolaikirche.

In den Pausen oder auch ansonsten bietet sich für das leibliche Wohl die Kaffeestube im Nikolaiviertel an.

Zu erreichen:

S-und U-Bahn Alexanderplatz, Bus 143 und 148 sowie TXL bis Nikolaiviertel.

Parken am Mühlendamm, Parkhaus Rathauspassage.

Abendkasse im Theater ab 18:00h

Neptunbrunnen

Neptunbrunnen

Neptun steht mitten im Becken des Brunnens und hält einen Dreizack in der linken Hand der auf seiner linken Schulter aufliegt, den rechten Arm auf den Schenkel gestemmt. Das könnte bedeuten, dass er Linkshändler war. Er ist übrigens nicht alleine sondern umgibt sich mit Meerestieren und vier Damen Namens Rhein, Elbe, Oder und Weichsel.

1891 wurde der Brunnen vor dem heute nicht mehr vorhandenen Stadtschloss errichtet und die Berliner tauften ihn „Forckenbecken“.

Auch dieses Bauwerk war nach dem II Weltkrieg beschädigt und wurde restauriert und teils neu gegossen 1969 in den Platz vor dem Fernsehturm integriert.

Dieser Brunnen gehört zu den größten Brunnenanlagen der Welt, es war das Hauptwerk von Begas der die bildkünstlerische Arbeit schuf.

Das Brunnenbecken besteht aus rotem poliertem Granit und somit herrscht eine farbliche Eintracht mit dem Roten Rathaus, das nur wenige Meter entfernt steht.

         

Zu erreichen:

S+U Alexanderplatz

Geöffnet:

7/24

Immer einen Besuch wert…