Friedhöfe an der Liesenstraße

Die Friedhöfe entstanden ab 1830, als erstes wurde der Domfriedhof I genutzt. Es folgte 1934 der alte Domfriedhof und bereits ein Jahr darauf wurde der Französische Friedhof eingeweiht.

Diese Friedhöfe befinden sich nebeneinander südlich der Liesenstraße in Berlin Mitte.

Durch den Verlauf der Berliner Mauer, die zum Teil über die Friedhöfe führte, wirkte derzeit alles recht unwirklich und Besucher mussten sich mehrfach ausweisen, sie wurden permanent beobachtet. Ein normales Gemeindeleben fand hier sehr lange nicht statt. In der ganzen Liesenstraße befinden sich noch Reste der Grenzanlagen. Es lohnt durchaus selber einmal hier auf Entdeckungsreise zu gehen um sich die Friedhöfe nebst Straße und auch die Liesenbrücken (1897) anzuschauen.

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Nordhafen und Umgebung

Der Nordhafen befindet sich genau zwischen den Ortsteilen Mitte, Moabit und Wedding.
Der ehemalige Binnenhafen am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal ist heute ein Erholungsgebiet mit viel Grünflächen und Uferwegen.

 

Erbaut wurde der Nordhafen einmal 1856/58 von der Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft anlässlich des Baus des Hamburger Bahnhofs. Hier konnten einst bis zu 40 Schiffe gleichzeitig be-und entladen werden. Der Hafenbetrieb wurde bereits 1966 eingestellt, was nicht zuletzt auf die starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und die Probleme beim Löschen der Fracht durch die hohe Uferbefestigung zurück zu führen war.

 

Pankemündung am Nordhafen

Zu erreichen ist der Nordhafen unter anderen auch vom Berliner Mauerweg aus entlang des Invaliden-Friedhof oder ab Hauptbahnhof mit dem Bus 120 bis Bundeswehrkrankenhaus, sind nur drei Stationen.

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