Potsdamer Platz

Ein liebenswerter Platz?

Erst auf den zweiten Blick begann ich den Potsdamer Platz zu mögen. Sicher, im Vergleich zu den Zeiten der Teilung Berlins hat er fraglos gewonnen.

Aber das ist nun wirklich keine Kunst, wer ihn von früher kennt, wird wissen wovon ich rede. Für die, die es nicht wissen, sag ich es mal so, es war ein schmuddliger versandeter Platz mit Mauer und vielen Bussen aus denen Touristen quollen um ein Blick über die Mauer, auf eigens dafür angelegten Aussichtspodesten, zu werfen. Vor ihrem Verlassen des Platzes konnten sie in einigen kleinen Büdchen diverse so genannte Berlin-Andenken erwerben. Gut, das ist zum Teil vorbei, die Busse kommen zwar noch immer, aus den Büdchen wurden richtige Geschäfte und es gibt zum Glück nicht mehr die Mauer, über die die Besucher schauen konnten.

Ja, man sollte ihn schon gesehen haben,

er zählt inzwischen wieder zu einem beliebten Ausflugsziel und hat nichts mehr von den Merkmalen der Vergangenheit.

Ob der Platz Flaniereignung besitzt,

wurde ich im Leben erst einmal gefragt. Falls das so etwas wie Schaufensterbummel und sehen und gesehen werden ist, sage ich NEIN.
Flanieren könnte man am Kurfürstendamm oder in der Friedrichstraße und gesehen wird man vor lauter Menschen nirgends im öffentlichen Straßenbereich von Berlin mehr.
Aber man kann sich am Potsdamer Platz an vielen Dingen erfreuen, so zum Beispiel an der sehr interessanten Architektur der Gebäude, am Sony-Center, den Arkaden, dem Spielcasino, Filmmuseum und dem Legoland für die Kids. Es gibt ein Filmhaus mit Filmmuseum und zwei Kinos, unzählige Restaurants und zahlreiche Geschäfte.

Ja, es ist schon ein besonderer Platz mit vielen interessanten und spannenden Bauwerken und Plätzen, so auch das als Lichtdurchflutete Arena mit gefalteter Zeltüberdachung konzipierte Sony-Center, In den Bau integriert ist unter anderen der Kaisersaal des ehemaligen Hotel Esplanade, das als Ruine bis zur Neugestaltung des Potsdamer Platzes dort stand. Der Platz ist sozusagen eine bunte Vielfalt von Geschäften, Kinos und Theater sowie Hotels und vielen Restaurants. Mit Sicherheit findet fast jeder hier seinen Platz um ein wenig zu verweilen.

Erreichbar ist der Potsdamer Platz

mit der S-Bahn und U-Bahn bis Potsdamer Platz. Des Weiteren mit einigen Bussen, so zum Beispiel mit den Linien 123, 148, 200 und M 85

Ich suche diesen Platz inzwischen mit einer ziemlichen Regelmäßigkeit auf und empfehle dies

auch gerne weiter.

Dia Show

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3 Kommentare zu “Potsdamer Platz

  1. Pingback: Denkmal für Homosexualität | Spree-Athen

Was ich noch zu sagen hätte...

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